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Angstzustände
und
Panikattacken
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Angstzustände und Panikattacken kommen in der Bevölkerung häufiger vor als
allgemein vermutet, z. B. als Angst beim Einkaufen, Autofahren, in Fahrstühlen, vor Krankheiten, Prüfungen, als Höhenangst, Platzangst, als Angst vor Tieren. Im öffentlichen Leben sind Betroffene in der Regel nicht wahrzunehmen. Da Angstpatienten in ihrem Umfeld häufig mit Unverständnis ("Das bildest du dir ein!"), Hilflosigkeit und Ungeduld begegnet wird, neigen diese Patienten dazu, ihre Beschwerden zu verbergen, was in der Regel mit einem Rückzug der Betroffenen in die private Sphäre einher geht. Soziale Kontakte werden gemieden, die Betroffenen vereinsamen und geraten durch die Isolation in einen Teufelskreis der Angst. Viele Patienten äußern in diesem Stadium eine "Angst vor der Angst".
Angst und Panikattacken können in direktem Zusammenhang mit
traumatisierenden Ereignissen in der Geschichte der Betroffenen auftreten. Unfälle, Gewalterlebnisse, schwere Verluste, z. B. eines nahestehenden Menschen, können diese Zustände hervorrufen, aber auch virtuelle Erlebnisse wie grausige Filme können die Verarbeitungskapazitäten, insbesondere bei Kindern, überfordern.
Oft ist jedoch der Zusammenhang zwischen Angst und Ursache nicht ohne
weiteres erkennbar, ist eventuell Folge eines Verdrängungsprozesses, einer Unterdrückung eigener Lebensimpulse und Bedürfnisse, was von den Betroffenen selbst in der Regel weder bewusst wahrgenommen noch geäußert wird. Daher ist es für eine effektive Behandlung wichtig, diese psychischen Strukturen zu erkennen.
Homöopathie und Angsttherapie
Angstzustände und Panikattacken können in der Regel mit den Mitteln der
klassischen Homöopathie innerhalb weniger Wochen erfolgreich und nachhaltig therapiert werden. In meiner Arbeit hilft mir die Kombination meiner homöopathischen und psychotherapeutischen Ausbildungen entscheidend, da die Erkenntnis der Strukturen im seelisch-geistigen Erleben meiner Patienten wesentlich zur Auswahl des heilenden homöopathischen Mittels beiträgt. Bisher waren alle meine Angst- und Panikpatienten innerhalb von zwei bis vier Wochen weitgehend angstfrei. Die Wirkdauer der homöopathischen Arznei beträgt einige Wochen bis zu ca. einem halben Jahr, so dass Folgetermine in entsprechenden Abständen nötig sind. Nähere Informationen zur Hömöopathie unter dem Menüpunkt Homöopathie. Psychotherapeutische Begleitung Auch wenn keine Angst- oder Paniksymptome mehr in Erscheinung treten, empfehle ich, die auslösenden Faktoren der Beschwerden psychotherapeutisch aufzuarbeiten, denn obwohl das Unterbewusstsein die seelischen Verletzungen ruhen lässt, können sie eventuell nach Abbruch der homöopathischen Therapie wieder Symptome erzeugen. Durch die begleitende Bearbeitung dieser Faktoren in einer psychotherapeutischen Behandlung kann das Unterbewusstsein die "Alarmfunktion" meist endgültig aufgeben. |