Immer mehr Menschen leiden unter Schlafstörungen. Wissenschaftliche
Untersuchungen in vielen westlichen Ländern zeigen:
Immer mehr Menschen leiden unter Schlafstörungen.
Wissenschaftliche
Untersuchungen in vielen westlichen Ländern zeigen:
- Etwa jeder 3. Erwachsene leidet gelegentlich unter Einschlaf- und/oder
Durchschlafstörungen.
- Bei etwa jedem 10. Erwachsenen liegt aber bereits eine chronische
Schlafstörung vor, durch die er sich in seiner Stimmung und Leistungsfähigkeit
am Tage erheblich beeinträchtigt fühlt.
- Schlafstörungen zählen damit (neben Kopfschmerzen) zu den
häufigsten
psychosomatischen Beschwerden.
Risikofaktoren für Schlafstörungen:
- Alter: 40% der über 65jährigen klagt über unzureichenden
Schlaf bzw.
Schlafprobleme.
- Geschlecht: Bis zum 40. Lebensjahr sind Frauen wie Männer etwa
gleich
häufig betroffen. Danach nimmt der Anteil der Frauen gegenüber
Männern auf
3:2 zu.
- Sozialer Status: Schlafstörungen treten häufiger in den
unteren
Einkommensschichten auf. Mögliche Gründe hierfür sind
schlechtere
Arbeitsbedingungen (Schichtarbeit), schlechtere Wohnverhältnisse
(Straßenlärm), schlechtere Ernährung, finanzielle Sorgen
usw.
- Krankheiten: Viele körperliche und psychische Krankheiten gehen
mit
Schlafstörungen einher.
- Schichtarbeit: Über die Hälfte der Schichtarbeiter mit Nachtschichten
klagt
über Schlafstörungen.
- Mangelhafter Schlafkomfort: Schlechte Matratze oder Lattenrost,
Synthetische Bettwäsche, schlechtes Raumklima.
- Belastung durch Erdstrahlen oder
geopathische
Felder.
Diagnostik und Therapie:
Mit Hilfe einer gründlichen Anamnese und des VEGA-Tests können
nach meinen Beobachtungen in meiner
Praxis die Ursachen der Schlafstörungen meist erkannt werden.
Werden Belastungen durch Erdstrahlen oder Elektische Felder ermittelt,
ist es aus meiner Sicht
nötig, die Störungen abzustellen, bzw. einen störfreien
Schlafplatz zu
ermitteln. Hierzu kann unter Umständen das Einbeziehen eines
Rutengängers oder eines
Baubiologen hilfreich sein.
Sind seelischer oder nervlicher Stress offensichtlich die Ursache
für
Schlafstörungen, kann die Kombination aus homöopathischer
Behandlung und
psychotherapeutischer Stressbewältigung die ersehnte Hilfe bringen.
Nicht
immer lassen sich die Lebensumstände kurzfristig ändern,
jedoch kann eine
veränderte innere Haltung Entlastung bei vielerlei Problemen
bewirken.
Entspannungsverfahren oder Atemtherapie helfen, innere Spannungen
abzubauen, aber auch Bewegung, Ernährung und Essverhalten beeinflussen
den Schlaf.
Neu ist die Erkenntnis, dass Schlafstörungen sehr häufig
Folge des
Herzinnendrucksyndroms sind. Das Herzinnendrucksyndrom ist eine
funktionelle Herz-Kreislaufstörung, die im letzten Jahrzehnt
erkannt wurde.
Das Herzinnendrucksyndrom entsteht durch eine unphysiologische
Aktivierung
des Sympathikus sowie die Unfähigkeit
des dadurch angespannten Herzens,
sich den unterschiedlichen Druckverhältnissen anzupassen, die
durch das
Blutvolumen im Herzinnenraum entstehen, es tritt vor allem im Liegen
in
Erscheinung und kann sich in Form folgender Symptome äußern:
- Schwierigkeiten beim Einschlafen
- Beschwerden beim Liegen auf der linken Seite
- Das Schlafapnoe-Syndrom
- Nächtliches oder frühes Erwachen mit Gedankenandrang,
Unruhe
Druckgefühl oder Schmerz im Brustraum, Schmerz im linken Arm
oder
Unterkiefer, Schwitzen, Luftnot und/oder Husten
- Tagsüber "wie gerädert", Depression, Nervosität,
Angstzustände
- Herzrhythmusstörungen, Blutdochdruck
Das Herzinnendrucksyndrom kann in meiner Praxis mit Hilfe des Schleifen-
und Volumen-EKG, der Bestimmung
des Doppel-Hämatokrits sowie
der
Blutgasanalyse diagnostiziert werden.
Die Therapie des Herzinndrucksyndroms setzt bei der Regulation des
Blutvolumens, vornehmlich in Form exakt berechneter Blutentnahmen,
sowie
naturheilkundlicher, praktisch nebenwirkungsfreier Medikation an.
Viele
Patienten mit anhaltenden, zuvor therapieresistenten Schlafstörungen
konnten
schon von diesem ganzheitlichen kardiologischen Konzept profitieren.
Wichtig ist es, den Menschen als Individuum mit seinen subjektiven
Empfindungen, Beschwerden und Reaktionsweisen wahrzunehmen und
gemeinsam eine Verbesserung der Gesundheit und der Lebensqualität
anzustreben. Mit der Verbesserung der Schlafqualität ist auf
diesem Wege ein
großer Schritt vollzogen.