Allergie
T
h
In den letzten Jahrzehnten haben allergische Erkrankungen vor allem in den
industrialisierten Ländern erheblich zugenommen. Für die rapide Ausbreitung
allergischer Erkrankungen scheinen folgende Faktoren verantwortlich zu sein:
- Die Belastung unserer Körper mit vielfältigen unnatürlichen Stoffen die wir über
die Nahrung, die Atemluft und über die Haut aufnehmen.
- Strahlen-Belastung durch elektrische Felder, Funk, Mobiltelefon, Radar etc.
- Stressbelastung durch Hektik und die ständigen neuen Anforderungen unserer
Zeit in Berufs- und Privatleben.
Eine allergische Reaktion ist eine Abwehrreaktion des Immunsystems auf
Substanzen, die zumeist unserem Organismus eigentlich zuträglich sein sollten. Eine typische Erscheinungsform allergischer Erkrankungen ist z. B. der
Heuschnupfen (allergische Rhinitis). Die Nasenschleimhäute reagieren auf
eingeatmete Pollen so als wären diese Krankheitserreger. Zunächst wird die
Sekretion von Flüssigkeit erhöht, was zu Fließschnupfen führt und an sich
noch eine normale Reaktion auf Staubbelastung oder Verunreinigung ist. Tritt
jedoch eine entzündliche Reaktion in Form von Schwellung, Rötung und
Juckreiz auf, s
o ist dies eine eindeutige Überreaktion des Organismus. Die
Blutgefäße werden im betroffenen Bereich weitgestellt, dadurch kann mehr Blut
in das Gewebe einfließen und damit auch mehr Antikörper und Abwehrzellen.
Dieser Vorgang irritiert die Schmerzrezeptoren der Haut, dadurch kommt zur
Rötung noch der Juckreiz hinzu. Als allgemeine Krankheitssymptome treten
zudem häufig Schwäche und Unwohlsein auf, so als seien tatsächlich
Krankheitserreger in den Organismus eingedrungen.
Allergien können sich außerdem in Form von Hautausschlag, Schwellung,
Durchfall oder anderen entzündlichen Reaktionen äußern. Geht bei allergischen
Reaktionen körpereigenes Gewebe zugrunde, so spricht man von einer
autoaggressiven Allergie.
Die schulmedizinische Behandlung von Allergien besteht zum einen in der
Gabe von entzündungshemmenden Substanzen (häufig Cortison), was in der
Regel zum Abklingen der Symptome führt, die Allergie jedoch nicht heilt. Diese
Therapieform kann mit teilweise erheblichen Nebenwirkungen einhergehen.
Eine weitere Möglichkeit stellt der Allergietest (Prick-Test) und die
anschließende Hyposensibilisierung der gefundenen Allergene dar. Leider ist
auch dieses Verfahren oft keine befriedigende Therapie, weil der Organismus
zwar weniger auf die behandelten Allergene reagiert, die Allergieneigung aber
grundsätzlich erhalten bleibt, häufig treten nun Reaktionen auf andere
Substanzen auf.
Naturheilkundliche Therapieverfahren zielen grundsätzlich darauf ab, die
Allergieneigung des Organismus zu harmonisieren, sowie das Immunsystem
insgesamt zu stärken und zu stabilisieren.
In der Regel ist es erst einmal nötig festzustellen, unter welchen Belastungen
der Organismus überhaupt leidet. Hierfür eignen sich aus meiner naturheil-kundlichen Sicht hervorragend bioenergetische Testverfahren wie der VEGA-Test , den ich in meiner Praxis anwende.
Belastungen, die ich bei Allergiepatienten häufig beobachte sind:
- Übersäuerung des Organismus
- Fehlbesiedelung des Darmes durch anaerobe Bakterien, Hefepilze oder
Parasiten.
- Besiedelung des Blutes durch Schimmelpilz- und Mikroparasiten-Stadien.
- Schadstoffbelastungen durch Umweltgifte oder Schwermetalle.
Ohne vorherige Beseitigung der Fehlbesiedelungen sowie Vermeidung und
Ausleitung von Schadstoffen ist nach meinem Selbstverständnis eine Allergiebehandlung in der Regel wenig effektiv.
Weiterhin ist es wichtig, die energetische Situation des Organismus zu
überprüfen und bei Hinweisen auf Störungen des Meridiansystems oder der
Chakren (aus der traditionellen chinesischen Medizin) diese auszugleichen.
Mit Hilfe von Homöopathie und Kräutermedizin kann der Organismus oftmals insgesamt gestärkt und harmonisiert werden und somit die Allergieneigung grundlegend beeinflusst werden.
Auch der psychosozialen Situation des Patienten muss die notwendige
Aufmerksamkeit geschenkt werden, um eventuelle psychosomatische
Zusammenhänge zu erkennen und gemeinsam mit dem Patienten
aufzuarbeiten. Gegebenfalls ist hier eine begleitende psychotherapeutische
Behandlung vonnöten.
Wurden alle diese Aspekte berücksichtigt, ist es nach Meinung der
Therapeuten möglich, einzelne Allergieauslöser mit der Bioresonanztherapie zu
behandeln, was in etwa einer Hyposensibilisierung entspricht.
Grundlegend ist natürlich eine gesunde Lebensführung mit ausreichendem
Schlaf, psychischem Ausgleich sowie eine gesunde Ernährung für den
Behandlungserfolg wichtig, eventuell müssen Mangelzustände vorübergehend
mit Vitamin- oder Mineralpräparaten ausgeglichen werden. In hartnäckigen
Fällen können auch Heilfasten und andere Ordnungstherapien die gewünschte
Umstimmung des Organismus bewirken.

Auch hier erwartet Sie eine Kombination schulmedizinischer und alternativ-medizinischer Verfahren, wobei für die alternativen Bioresonanzverfahren keine wissenschaftlichen Beweisführungen gegeben sind, ich mich also aus-schließlich auf therapeutische Einzelerfahrungen stützen kann.

 

Verschmelzung, Acryl, N. Behn
Lichtschatten, Acryl, N. Behn